Pferdeverhaltenstraining -

       Blockaden lösen, neues Vertrauen schaffen


Verhaltensstörungen, ganz gleich, ob bei Mensch oder Pferd, tauchen nie ohne Grund auf.

Es sind Bewältigungsstrategien, um mit gewissen Situationen fertig zu werden und sie sind immer ein Zeichen dafür, dass etwas verändert werden muss!

"Hannah" mit starken Verhaltensstörungen

Sei es die Haltung; Pferde mit Headshaking gibt es auch im Offenstall, Überforderung im Training (auch Pferde können ein burn-out bekommen), traumatische Unfälle oder die Aneinanderkettung von Fehlkommunikation, die sich über Jahre potenziert hat und zur endgültgen Eskalation, bzw. Kapitulation führt.

Pferde sprechen zwar nicht unsere Sprache, die Kommunikation mit ihnen, jedoch, kann erlernt werden.



Und das Gute an diesen Tieren ist: Pferde leben immer im Moment! Deshalb haben wir Menschen die Chance von jetzt auf gleich effektiv die Situation zu verbessern und neu zu ordnen. Es beginnt bei uns selbst.

 Oft ist es ein Ping-Pong-Spiel zwischen Mensch und Pferd. Pferde spiegeln uns prombt und ungeschönt, sie reagieren aus ihrem Naturell heraus auf die Situation, die wir ihnen präsentieren und wir selbst mit dieser umgehen.

Geländecoaching "steigendes Pferd"

Was also genau ist zu tun, wenn ein für uns nerviges Verhalten oder sogar eine Verhaltensstörung vorliegt? Nachdem ich mir eure Geschichte angehört habe, geht es immer um das "sichten" eures Miteinander. Gemeinsam mit Dir gehe ich den Missverständnissen auf den Grund, um herauszufinden, an welcher Stelle eine Fehlkommunikation stattfindet, bzw. was Du sendest und was beim Pferd ankommt oder ob es die äußeren Einflüsse sind, die das Pferd in ein unerwünschtes Verhalten treiben.

Bei der Arbeit mit dem Pferd lege ich Wert auf eine ruhige Atmosphäre und einen sensiblen Umgang, um eine Überforderung des Pferdes zu vermeiden. Die Basis beginnt auch hier in der Freiarbeit am Boden. Stimmt die Kommunikation und Führung, kann das Pferd Verantwortung an den Herdenführer Mensch abgeben, anfangen zu vertrauen und mental entspannen.


mein Loriot und ich im tiefen Vertrauen zueinander

Wenn der Grundstein von Vertrauen gelegt ist, können wir uns mit dem Pferd in Situationen begeben, in denen es Angst hat und mit ihm üben, das dadurch ausgelöste Verhalten abzulegen und das Selbstvertrauen zu stärken. Auch Schwierigkeiten unter dem Sattel, wie bocken, verwerfen oder andere Formen der "Arbeitsverweigerung", analysiere ich mit Dir und wir finden gemeinsam einen geeigneten Weg für Dich und Dein Pferd, dieses "Problem" zu lösen.